openMic
was ist das???
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10.
September 2011
Herrje.
Manchmal lassen die Dinge
einfach auf sich warten. Gut Ding usw. Ohne mich jetzt hier großartig
groß erklären zu wollen, warum ich den letzten OpenMic-Abend noch nicht
rezensierender Weise revuepassieren habe lassen – es war wirklich nicht
meine Schuld. Fotos gibt es leider auch nicht, meine Kamera war zuhause
geblieben. Nächstes Mal wieder. Anyway.
Um es gleich vorweg zu nehmen – schön
war’s. Das ist es natürlich immer irgendwie, aber immer aus
verschiedenen Gründen, weshalb es dann auch spannend bleibt und ich an
dieser Stelle auch immer wieder was zu schreiben habe (so hoffe ich
jedenfalls). Das September-OpenMic war mit zwei angemeldeten Künstlern
überschaubar besetzt, also habe ich ein paar von meinen Songs quasi als
Vorprogramm gespielt. Meinem Grundsatz folgend, mich nie selbst zu
rezensieren, geht es dann aber auch hier gleich weiter mit Arin Gevo.
Der suchte bei seinem letzten OpenMic-Auftritt noch eine Band, diesmal
hatte er sie dabei in Form der nagelneuen Loopstation. Kurz
zusammengefasst: Eine Band, die für kleines Geld immer das macht was
man will und nie zu spät kommt. Nun bin ich sowieso ein Fan von Arin,
und seine Performance war wie erwartet souverän und mit Loops und
Sounds ungemein abwechslungsreich, zuweilen sogar tanzbar gestaltet.
Arin ist durch sein sympathisches Auftreten und seine prägnante Stimme
einfach der geborene Entertainer und Musiker – der muss auf
die Bühne. Seine Songs pendeln irgendwo zwischen Pop, Rock und Indie
und gefielen nicht nur mir, sondern auch dem gesamten Restpublikum
ausgesprochen gut.
Weiter ging es dann mit Richard
Limbert. Der war im August zum ersten Mal dabei und hat sich
offensichtlich so wohl gefühlt, dass er vier Wochen später gleich
wieder wollte – gerne. Ich persönlich finde es immer sehr spannend,
mehrere Auftritte eines Künstlers zu verfolgen, um zu sehen, wie sich
das Programm, die Persönlichkeit, die Musik verändert; gerade bei
jungen Musikern ist das mitunter äußerst aufregend. Bei Richard muss
ich der Ehrlichkeit halber gestehen: Ich habe in diesem Alter nicht so
gute Songs geschrieben. Fertig. Richards Songs sind folkig und bluesig,
voller Geschichten und überraschender Wendungen, und bei dem alten
Blues-Kracher "Cocain" (um offen zu sein, ich weiß nicht, von wem der
ist, ich vermute irgendein Traditional, bin aber zu faul um das zu
googlen...) hatte er auch gitarristisch einiges zu bieten.
Wahrscheinlich ist Richard auch im Oktober wieder dabei – wer ihn bis
dato noch nicht gehört hat, sollte die Gelegenheit nutzen.
Das nächste OpenMic findet übrigens am 8. Oktober statt, wie immer ab etwa 20 Uhr in der Mausefalle Bonn. Und
schon jetzt sei verraten, dass wir einige OpenMic-Debütanten dabei
haben werden. Außerdem wird es das letzte OpenMic in diesem Jahr sein,
da wir aus organisatorischen Gründen im November und Dezember leider
pausieren müssen, deshalb kommt zahlreich und lasst Euch das nicht
entgehen. Wird ein Spaß. Versprochen.
In diesemSinne Out of the bedroom Daniel P.S. Es gibt mehrere Cocaine Blues, aber ich vermute es war der, den auch Hannes Wader gespielt hat und der ist von Reverend Gary Davis (Gruß Mario - Oberlehrermodus aus:-) ) |
Es gibt eine Menge openMic Veranstaltungen - auch in Deutschland. Bei allen gleich ist s Prinzip, dass ohne Gage die eigene Kunst zum Besten gegeben wird. Hier hören aber auch schon die Gemeinsamkeiten auf.
Bei einer Veranstaltung ist unter openMic ein Karaoke Event gemeint,
bei einer anderen sind es professionelle Musiker, die spontan das Mikrofon ergreifen,
wieder andere lassen Hobbymusiker zu professionellen Bands ihre Lieblingslieder trällern
und dann gibt es noch die Veranstaltungen, bei denen die Darbietung vollständig ohne fremde Hilfe erfolgt - ob Musik, Lesung, Kabarett oder zaubern........
Viele openMic Veranstaltungen haben sich auf Jazz oder Hipp Hopp spezialisiert (warum auch immer).
Bei uns heißt openMic:
Liedermacher, wo seid ihr. Jeder, der ein Lied selbst gemacht hat und zu einem akustischen Instrument oder a-capella vortragen möchte, soll die Möglichkeit erhalten auf der Bühne vor einem Publikum zu stehen. So kann der Künstler Erfahrungen sammeln, ob seine Musik das hält, was er sich davon verspricht und das Publikum kann nicht selten neue (Geheim)tips mitnehmen.
Das openMic-Bonn hat sein Zuhause in der Mausefalle 33 1/3 in der Weberstraße 41, 53113 Bonn gefunden - Danke, Georg - und findet jeden zweiten Samstag im Monat von 20:00 Uhr - bis 22:00 Uhr statt.
Jetzt seid ihr dran! Meldet Euch an, damit wir Termine planen können.
Habt ihr ein Lied gemacht, spielt aber kein Instrument? Auch kein Problem - sucht einfach über diese Seite einen Mitmusiker.
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